Asianet - Die Asiaseite

 

Barbie ist in Gefahr

Barbie ist in Gefahr
WASHINGTON – Das ist die absolute Katastrophe für Mattel: Der Spielwaren-Hersteller muss weltweit mehr als 18 Millionen Spielzeuge zurückrufen. Auch Barbies.

Barbie hat nichts mehr zu lächeln: Mattel musste zum zweiten Mal Produkte aus dem Verkauf ziehen. Das sind wahrlich keine guten Nachrichten aus der Welt der Barbie: Zum zweiten Mal innerhalb von knapp zwei Wochen hat der Spielwarenriese Mattel gesundheitsgefährdende Spielzeuge zurückgerufen. Von der Aktion betroffen waren weltweit mehr als 18 Millionen Artikel, die in China produziert worden waren. Die betroffenen Puppenfiguren gehören zu den Produktreihen «Polly Pocket» und «Doggie Day Care», ausserdem ist ein Zubehörteil von «Barbie» betroffen. Daraus könnten sich Magnete lösen, die von Kindern verschluckt werden könnten. Betroffen sind Spielsachen, die ab dem Jahr 2003 bis zum Januar dieses Jahres produziert wurden. Auch in der Schweiz seien sie – unter anderem bei Migros und Manor – verkauft worden, wie die «Tagesschau» berichtete. Und auch die Spiezeug-Autos sind nicht ohne: Der Jeep «Sarge» aus dem Pixar-Animationsfilm «Cars» sei mit bleihaltiger Farbe bemalt, die die zulässigen Grenzwerte überschreite. In der Schweiz sollen laut Mattel 595 Stück zurückgerufen werden. Ebenfalls wegen zu hoher Bleiwerte in der Farbe hatte der Hersteller vor knapp zwei Wochen zahlreiche Spielwaren aus seinem Sortiment zurückrufen müssen. Nun versucht Mattel seinen Ruf als weltweit führender Hersteller zu retten. Die Sicherheit der Kinder und das Vertrauen der Eltern seien dem Konzern am wichtigsten, hiess es in ganzseitigen Zeitungsanzeigen, die am Mittwoch in mehreren deutschen und auch Schweizer Blättern veröffentlicht wurden. Derweil schloss Mattel-Chef Bob Eckert weitere Rückrufe angesichts intensiverer Kontrollen nicht aus. (AP/spj)



Veröffentlicht am
20:57:16 30.08.2007 - Ty for 2 Un für Asianet.ch
 
Letzte Aktualisierung
20:59:07 30.08.2007


Top