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Millionen Flutopfer warten in Südasien auf Hilfe

Katastrophale Auswirkungen von ungewöhnlich heftigem Monsunregen
Nach den verheerenden Monsunregen in Südasien haben Rettungskräfte sich am Freitag verzweifelt um Hilfe für die Flutopfer bemüht. In Bangladesh und Indien waren Millionen von Menschen von der Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln abgeschnitten.
(sda/afp) Im Norden Bangladeshs standen wegen der Schneeschmelze und der seit Tagen andauernden Niederschläge 23 von 64 Bezirken teilweise unter Wasser. Nach neuen Angaben starben in dem häufig von Überschwemmungen heimgesuchten Gebieten mindestens 65 Menschen in den Fluten.
Tausende Helfer der Armee und von zivilen Organisationen wurden nach Regierungsangaben in Bangladesch mobilisiert, um Hilfsgüter an die Flutopfer zu verteilen. Manche Dörfer waren aus Mangel an Booten jedoch nur schwer zu erreichen.
Fast sieben Millionen Obdachlose
Nach Behördenangaben waren rund 6,9 Millionen Menschen ohne Obdach oder in ihren Dörfern eingeschlossen. Rund 200'000 Menschen suchten Zuflucht in Notunterkünften, die von der Regierung eingerichtet worden waren. Im zentralen Bezirk Manikganj drohte den Angaben zufolge jedoch die Notverpflegung auszugehen. Wichtige Vorräte wie Kekse oder Trockennahrung gingen zur Neige, sagte ein Behördensprecher. Pegelstände gehen zurück
Bereits mehr als 1000 Todesopfer
Die Pegelstände in den Flüssen Jamuna und Padma, die unter den Namen Brahmaputra und Ganges auch durch Indien fliessen, begannen den Angaben zufolge am Freitag zu fallen. Meteorologen hofften auf eine leichte Entspannung der Lage. Im tief liegenden Bangladesch mit seinen 230 Flüssen gibt es regelmässig Überschwemmungen. Mindestens ein Fünftel des Landes wird alljährlich überflutet.
In diesem Jahr ist die Lage wegen der ungewöhnlich heftigen Monsunregen allerdings besonders schlimm. Seit Beginn der Niederschläge kamen mehr als 1100 Menschen ums Leben, davon die meisten in Bangladeschs Nachbarland Indien.
Quelle: NZZ
(sda/afp) Im Norden Bangladeshs standen wegen der Schneeschmelze und der seit Tagen andauernden Niederschläge 23 von 64 Bezirken teilweise unter Wasser. Nach neuen Angaben starben in dem häufig von Überschwemmungen heimgesuchten Gebieten mindestens 65 Menschen in den Fluten.
Tausende Helfer der Armee und von zivilen Organisationen wurden nach Regierungsangaben in Bangladesch mobilisiert, um Hilfsgüter an die Flutopfer zu verteilen. Manche Dörfer waren aus Mangel an Booten jedoch nur schwer zu erreichen.
Fast sieben Millionen Obdachlose
Nach Behördenangaben waren rund 6,9 Millionen Menschen ohne Obdach oder in ihren Dörfern eingeschlossen. Rund 200'000 Menschen suchten Zuflucht in Notunterkünften, die von der Regierung eingerichtet worden waren. Im zentralen Bezirk Manikganj drohte den Angaben zufolge jedoch die Notverpflegung auszugehen. Wichtige Vorräte wie Kekse oder Trockennahrung gingen zur Neige, sagte ein Behördensprecher. Pegelstände gehen zurück
Bereits mehr als 1000 Todesopfer
Die Pegelstände in den Flüssen Jamuna und Padma, die unter den Namen Brahmaputra und Ganges auch durch Indien fliessen, begannen den Angaben zufolge am Freitag zu fallen. Meteorologen hofften auf eine leichte Entspannung der Lage. Im tief liegenden Bangladesch mit seinen 230 Flüssen gibt es regelmässig Überschwemmungen. Mindestens ein Fünftel des Landes wird alljährlich überflutet.
In diesem Jahr ist die Lage wegen der ungewöhnlich heftigen Monsunregen allerdings besonders schlimm. Seit Beginn der Niederschläge kamen mehr als 1100 Menschen ums Leben, davon die meisten in Bangladeschs Nachbarland Indien.
Quelle: NZZ
Veröffentlicht am
15:29:08 03.08.2007 - Sneakaholic für Asianet.ch
Letzte Aktualisierung
15:49:25 03.08.2007