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China verabschiedet sich im Süden von Ein-Kind-Politik
PEKING - Die südchinesische Millionenstadt Guangzhou hat die Ein-Kind-Politik des Landes ausser Kraft gesetzt. Die Behörden fürchten nach Medienberichten soziale und wirtschaftliche Probleme angesichts einer schnell alternden Bevölkerung. Paare mit einem Kind seien dazu aufgefordert worden, ein weiteres Kind zu bekommen, teilten die staatlichen Medien mit. Wenn die Alterung der Bevölkerung so fortschreite wie bisher, könne dies negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Sozialversicherungssystem haben. Im Jahr 2010 wird gemäss Prognosen etwa eine Million Menschen über 60 Jahren in Guangzhou leben. Es werde aber nur für 40 000 Menschen Wohnmöglichkeiten in Altersheimen geben. In der Stadt leben derzeit rund 7,7 Millionen Menschen. China ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Um das Wachstum in den Griff zu bekommen, erliessen die Behörden bereits 1980 strenge Familiengesetze. Demnach dürfen die meisten Paare in Städten nur ein Kind zur Welt bringen. SDA-ATS
Veröffentlicht am
18:34:51 05.07.2007 - Ty for 2 Un für Asianet.ch
Letzte Aktualisierung
18:37:31 05.07.2007
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