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US-Sondergesandter Hill in Nordkorea eingetroffen

US-Sondergesandter Hill in Nordkorea eingetroffen
Der amerikanische Sondergesandte Christopher Hill ist überraschend zu Gesprächen mit der nordkoreanischen Führung in Pjöngjang eingetroffen.

Das meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua aus der nordkoreanischen Hauptstadt. Vor seinem Abflug aus Südkorea sagte Hill, er wolle den Abrüstungsprozess vorantreiben. Die verlorene Zeit müsse aufgeholt werden. Pjöngjang hatte am 13. Februar dem Ausstieg aus seinem umstrittenen Atomprogramm binnen 60 Tagen zugestimmt. Zur Bedingung dafür machte die nordkoreanische Führung aber die Freigabe ihrer auf Betreiben der USA eingefrorenen Gelder auf einer Bank in Macau. Diese seien jetzt überwiesen worden, hatte Hill am Dienstag gesagt. Letztmals vor fünf Jahren Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wollte Hill am Freitag nach Seoul zurückkehren und die Regierung über seine Reise informieren. Zuletzt war 2002 ein hochrangiger US- Vertreter in dem kommunistischen Land. Hill hatte Nordkorea am Dienstag aufgefordert, wie versprochen den Atomreaktor Yongbyon abzuschalten. UNO-Inspektoren sollen kommenden Dienstag nach Nordkorea fliegen, um dies zu überprüfen. Laut Yonhap sollen noch in diesem Monat informelle Gespräche der sechs Nationen - USA, China, Japan, Russland und die beiden koreanischen Staaten - stattfinden, die den Ausstieg gemeinsam ausgehandelt hatten. Der südkoreanische Unterhändler Chun Yung Woo sagte, die Verhandlungen sollten vor dem 10. Juli wieder aufgenommen werden. Quelle: SDA/ATS



Veröffentlicht am
11:19:25 21.06.2007 - Ty for 2 Un für Asianet.ch
 
Letzte Aktualisierung
11:22:46 21.06.2007


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